Kunst der Gegenwart
Die Kunst der Gegenwart ist keine Kunstrichtung des gerade beginnenden 21.Jahrhunderts. Die Kunst der Gegenwart als zeitgenössische Kunst spiegelt wieder, was Publizisten für den gesellschaftspolitischen Bereich gern als “Zeit des Übergangs” oder “Gesellschaft ohne Ziel” oder “Gesellschaft ohne Werte” bezeichnet. Publizisten tun das für die einen oder anderen Schlagworte bereits seit etwa der 1980er.
In der zeitgenössischen Kunst ist für Kunstwissenschaftler (wie in der gesellschaftlichen Entwicklung wie die Publizisten sie sehen) keine klare Linie zu erkennen wie es in früheren Kunst-Epochen war.
Künstler entwickeln ihre Werke nicht mehr im Rahmen einer Kunstrichtung, sondern bewegen sich oftmals zwischen unterschiedlichen Wahl der Mittel. Die Wahl der Kunstrichtung geht daher auch nicht mit “Grabenkämpfe” über die richtige Gattung einher, wie sie im beginnenden 20.Jahrhundert auftraten. Zur Provokation gewählte Kommunikationsformen in der Kunst werden vom Rezeptienten eher aufgenommen und eher selten als Verletzung vom Rezeptienten wahrgenommen, wie es noch Ende des 20.Jahrhunderts oftmals geschah.